Du bist nicht deine Gedanken

Das war der Satz, der alles bei mir verändert hat. Auf den ersten Blick mag er verwirrend klingen. Doch wenn man sich mit diesem Satz näher beschäftigt und ihn hinterfragt, birgt er meiner Meinung nach die Chance sein Handeln und Denken ganz neu zu gestalten und zu verstehen.

Kennst du es nicht auch? Das Wetter ist schlecht, du hast Kopfschmerzen, der Chef nervt oder der Tag läuft einfach nicht so wie du es dir vorstellst? All diese Dinge laufen komplett unbewusst ab und du hinterfragst diese Gedanken nicht. Du lässt dich von den Situationen fremdsteuern und siehst die Schuld für deine schlechte Laune nur in deinem Gegenüber oder der äußeren Begebenheit. Doch mal ganz ehrlich, bist du nicht verantwortlich für dein Leben und somit auch dafür, was du denkst, wie du handelst und was dir geschieht?
Nur dadurch, dass du äußeren Bedinungen die Möglichkeit lässt dich zu beherrschen, hast du schlechte Laune oder fühlst dich schlecht.
Und genau an dieser Stelle setzt der Satz „Du bist nicht deine Gedanken“ ein. Denn du HAST Gedanken. Entscheident ist, welche Bedeutung du deinen Gedanken gibst und wie viel Raum du ihnen schenkst.
Erst als ich das verstanden habe, war mir klar, dass wirklich Niemand für meine Laune verantwortlich ist, außer mir selber. Das Wetter kann nichts dafür, dass es schlecht ist. In dieser Situation hast du die Wahl: Entweder du bläßt trübsal auf Grund des Regens oder du erfreust dich an dem Gedanken, dass hinter den Wolken die Sonne scheint. Es ist immer eine Sache der Bewertung deiner Situation, wie du dich fühlst. Also gib äußeren Einflüssen nicht die Macht über dich, sondern übernimm die Verantwortung für dich und dein Leben. Denn wer lebt schon gerne fremdbestimmt.

Mit diesem Satz wurd mir auch schlagartig klar, dass ich meinen Körper damals falsch wahrgenommen habe. Damals habe ich meinen Körper und mein Aussehen hauptsächlich, ich würde sogar sagen, nur auf mein Äußeres reduziert. Dünn sein bedeutete für mich glücklich sein. Das wurd zu meiner Wahrheit und meiner Identität. Ich glaubte das. Ich identifizierte mich also mit diesen Gedanken. Diese Wahrheit lief nun 8 Jahre voll automatiesiert ab und mein gesamtes Handeln und Denken basierte auf diesem einen Kerngedanken.
Erst dieser eine Satz, von der wundervollen Kira Siefert aus ihrem Podcast Soulfoodjourney ließ mich aufwachen und entlarvte mein gesamtes Verhalten der letzten 8 Jahre. Ich empfinde es als unglaublich wichtig sich über seine Gedanken bewusst zu werden.
Denn nur wenn du weißt, was du den ganzen Tag denkst, hast du die Möglichkeit dein Handeln zu verstehen und es zu verändern. Nur so wird dir bewusst, dass du es bist, der schlechte Laune hat. Vielleicht ist dein Chef in diesem Fall ein potenzieller Auslöser, jedoch liegt es in deiner Macht, wie sehr du dieser Situation Raum gewährst.

Du bist nicht deine Gedanken,
du hast Gedanken!

ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit mit euren Liebsten!
Genießt die Zeit und lasst euch diese schöne Zeit von nichts und niemandem nehmen. Weihnachten ist nur ein mal im Jahr 🙂

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